Friss oder stirb

Roadmovie, Liebesgeschichte, Doku-Drama – ein ergreifendes Theaterstück über den Hunger.



Friss oder stirb heißt das Stück, so heißt aber auch der Film, den die engagierte Krankenschwester Alina gedreht hat. Compagnie nik zeigt diesen Film, aber nicht auf eine Leinwand projiziert, sondern live von den beiden Schauspielern gespielt. Friss oder stirb beleuchtet das Thema Hunger in all seinen Facetten – Welthunger, Lebensmittelproduktion- und Verteilung, Essstörungen, Überfluss und Mangel. Friss oder stirb ist Roadmovie, Liebesgeschichte und Dokumentation in einem.

Erzählt wird die Geschichte von Sophie und Jonas, die sich in der Klinik kennenlernen, in der Alina als Nachtschwester arbeitet. Jonas ist dort wegen seiner Essstörung, Sophie leistet Sozialstunden ab. Sie glaubt, dass Jonas nicht mehr lang zu leben hat und überredet ihn, mit ihr zusammen ans Meer zu fahren. Sie klauen Alinas Auto und, ohne es zu wissen, auch Alinas Filmmaterial. Eine abenteuerliche Reise voller klassischer Roadmovie Elemente beginnt. Sophie und Jonas werden verfolgt. Von Alina, die das brisante Filmmaterial und ihren Wagen wiederhaben möchte und von dem Detektiv Hank, der im Auftrag eines globalen Lebensmittelkonzerns hinter Alina her ist und verhindern soll, dass ihr Film an die Öffentlichkeit gelangt. Und nicht zuletzt verfolgen die Themen "Hunger" und "Nahrung" die vier Hauptfiguren auf ihrer Reise quer durch Europa. Sei es in Gestalt eines Fastfood süchtigen Taxifahrers oder eines französischen Bauern, der der industriellen Landwirtschaft den Kampf angesagt hat. Aber auch Politiker und Wirtschaftsvertreter kommen zu Wort.

Warum hungern eine Milliarde Menschen auf dieser Welt, obwohl wir zwölf Milliarden ernähren könnten? Jeder Mensch hat ein Recht auf Nahrung. Eine andere Welt ist möglich. Handeln wir!


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Ein Stück von Tine Hagemann, Veronika Wolff und Dominik Burki.
Premiere: 24. November 2011, Maxim-Kino, München Regie: Veronika Wolff
Bühne: Niels Klaunick
Kostüme: Katharina Schmidt
Es spielen: Tine Hagemann / Sarah Schuchardt und Dominik Burki
Ab November 2011 buchbar, 2 SchauspielerInnen, ­ca. 80 Minuten, Bühne mindestens 4 x 3 m, Raumhöhe 3,60 m
Preis auf Anfrage + Ü + Fahrspesen, keine Gema, USt. befreit


Mit freundlicher Unterstützung von: Bezirk Oberbayern, Evangelischer Entwicklungsdienst (eed), Kulturförderung Kanton Nidwalden und Katholischer Fonds, Schreinerei Rudolf Winkler